20. Jahrhundert

In den Jahren 1907 bis 1909 errichtete unsere Firma am Verladebahnhof in Breitenborn/Sachsen einen neuzeitlichen Werkbetrieb mit modernen Steinsägewerk und schloss das Werk durch ein eigenes Zweiggleis an die Kgl. Sächs. Staatsbahnen an.

1910 ging das gesamte Werk nebst 7 Steinbrüchen in den Alleinbesitz der bereits seit 1550 ansässigen Familie des Steinmetzmeisters Emil Haberkorn, welche schon seit 1585 einen Teil der Steinbrüche inne und betrieben hat, über.

1924 wurde auf dem Rochlitzer Berge das erste Steinbrech- und Walzwerk aufgestellt. Das dort gewonnene Material eignete sich vorzüglich für Putze, Wegebelag, Sportstätten, Exerzierplätze, Kaltasphaltdecken u. a., wodurch weitere große Absatzgebiete erschlossen wurden. Nennenswert wären hier unbedingt

Zu den bedeutendsten Bauwerken und Kunstwerken der Steinmetze aus Rochlitzer Porphyr vom Beginn des 20. Jahrhunderts zählen u.a.

1972 wurden die Rochlitzer Porphyrwerke der Fam. Haberkorn in der DDR verstaatlicht. Nach der Wende stellte Ruth Haberkorn einen Antrag auf Reprivatisierung des heruntergewirtschafteten Betriebes und wagte damit einen Neubeginn und einen Neuaufbau des traditionsreichen Unternehmens. Da einst "halb Sachsen" aus diesem Material gebaut wurde, sah man das Haupteinsatzgebiet des Rochlitzer Porphyrs zunächst vorwiegend im denkmalpflegerischen Bereich.

Heute erfreut sich der Rochlitzer Porphyr zunehmender Beliebtheit und für seine vielfältige Verwendbarkeit gilt nach wie vor das Wort von Alpinus in seiner Bergchronik von 1589:

"Der Rochlitzer Werkstein ist nicht kluftig, sondern ganz und unzerschrocken. Er stehet wohl im Wetter, hält im Brande und währet im Wasser."

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